essenzleben - essenzhörbar

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00:00:01: Herzlich willkommen zum Essenz-Lieben-Podcast.

00:00:06: Der Podcast, der die Essenz hörbar macht.

00:00:10: Möchtest du mehr darüber erfahren wie du es schaffen kannst dein volles Potenzial zu entdecken und das voller Freude zu leben?

00:00:17: Dann bist du hier richtig!

00:00:20: Ich bin Christine und ich habe mir vorgenommen Menschen auf ihrem Weg zur Essenz zu begleiten und ihre Essenz auch hörbar zu machen.

00:00:28: Falls du es nämlich noch nicht wissen solltest in dir schlummert ein großer Schatz Deine Essenz.

00:00:34: Wer oder was bist du wirklich?

00:00:36: Erkenne deine Essenz und lebe sie!

00:00:39: Viel Freude beim Hören!

00:00:53: Ich freue mich, dass Du wieder dabei bist – die Essenz hörbar der Essenzleben-Podcast.

00:01:02: Wenn Dankbarkeit ehrlich wird... ich möchte im heutigen Podcast so den Schwerpunkt geben.

00:01:13: Ich musste schmunzeln, weil ich habe die Woche sitzen ihm so sein wie mehrmals im Jahr und wir haben immer so ein Top-Bick.

00:01:23: Und das ist wie so ein Download dass sich dann kurz bevor die Sessions beginnen hab' und da war diesmal so, dass ich wusste, na es geht um die Dankbarkeit!

00:01:33: Und ich gehe sehr mit David Steindl Rast ein...ich glaube er ist ein Benediktin am Ende, aber ich kann es euch jetzt nicht hundertprozentig sagen Und der hat sich sehr viel mit Dankbarkeit beschäftigt, hat glaube ich die größte Zeit seines Lebens in Amerika gelebt.

00:01:49: Kommt aus Österreich und ich gehe ja in Resonanz, ihr wisst das.

00:01:55: es gibt Menschen oder es gibt weise Menschen wo man sofort in Resonnanz geht.

00:02:01: Er ist einer von denen.

00:02:03: Und das kam so stark und so haben wir diese Woche dem Thema Dankbarkeit in einen Raum gegeben, aber Schmunzel muss ich deshalb, weil es gibt ein paar so Triggerwörter... Ich nenne sie jetzt mal in dieser Spiribabe ja?

00:02:19: Das fällt einem auf wenn man über Instagram scrollt dann sind diese Wörter wie Selbstliebe, Manifestation Dankbarkeit.

00:02:30: Es gibt noch ein paar andere, aber das sind so diese Basics wo es einem manchmal sogar so ein bisschen die Haare aufstellt und ich meine damit wir können die Dinge ja nicht herzaubern aus dem Verstand und manches fühlt sich so aus dem verstand an.

00:02:47: du musst Ich nenne es jetzt mal so überzogen.

00:02:51: Ja, dich jeden Tag in deine Visionen hineinbegeben damit das ja alles in deinem Leben manifestiert und sei jeden Tag bankdankbar für dass was da ist und gehen die Selbstliebe usw.

00:03:04: Aber wenn die Welle des Lebens gerade so hoch ist und ich das nicht spüren kann... Was bringt's?

00:03:12: Ich überziehe es.

00:03:13: Es hat immer auch eine Schwingung, wenn wir uns den Wörtern schon alleine ausrichten, weil es hochschwingende Wörter

00:03:19: sind.".

00:03:21: Aber ich glaube, es ist wichtig da noch einen Schritt weiterzugehen und sich diese Begrifflichkeiten mal genauer anzufühlen – ja?

00:03:31: Und ich nenne sie jetzt fühlen oder innerlich anzuschauen und dann erst den nächsten Schritt zu wagen!

00:03:38: Ja, ich glaube für mich Manifestation Selbstliebe und Dankbarkeit hat einen immensen Stellenwert in meinem Leben.

00:03:45: nicht falsch zu verstehen.

00:03:46: Aber... Ich fühle es manchmal in dieser Spiris-Szene so ein bisschen aus dem Verstand heraus ja?

00:03:54: Ich will nicht bewerten auch wenn ich jetzt gerade bewerte aber deshalb schmunzelig immer so ein Bisschen.

00:04:00: Genau!

00:04:02: Und ... In dieser Frequenzkala ist Dankbarkeit, wenn man es wirklich fühlen kann in einer ganz hohen Schwingung und ... Wenn wir das ausstrahlen dann kommt auch wieder Frequenz dementsprechend auf uns zurück.

00:04:22: Und dann erfüllen sich die Dinge und ja, dann können wir auch Dinge manifestieren.

00:04:27: Wenn wir dankbar sind für das was gerade da ist Ja?

00:04:31: Das kann man auch nicht immer oder man kann es üben aber da werden wir später vielleicht noch etwas anschauen dann ist das ein ganz ein anderes Fell, also wie wenn ich absolut unzufrieden bin mit dem was gerade da ist und das große möchte.

00:04:45: Und jeden Tag in diese große Vision gehe.

00:04:47: aber wenn ich mit dem etwas da ist einfach überhaupt nur eine Negativität gebe Dann werden sich die Dinge nicht so zeigen.

00:04:56: Ja?

00:04:56: Das ist so!

00:04:58: Es ist wirklich so!

00:05:00: Ich kann davon ja auch irgendwie ein Lied singern.

00:05:05: Die letzten Monate Hat mich vielleicht dieses Thema Dankbarkeit auch beschäftigt, weil ich... Ich bin jetzt einige von euch Wissens eh in zehn Jahren wieder in Österreich und am sechzehnten Juni.

00:05:22: Da wird für mich immer so die Energie noch klarer.

00:05:28: Das ist nämlich ... Ich sage immer so mein eigentlicher Geburtstag.

00:05:33: Weil genau vor zehn Jahren, am seechzehntenten Juni hatte ich Damals war ein Channeling und ich habe extrem starke Lichtimpulse gehabt.

00:05:48: Und habe extrem stark tiefste Verbindung, Liebe... Ich kann es gar nicht genau nennen was das alles war und wahrscheinlich braucht's auch keine Wörter weil es auch gar keine dafür gibt.

00:05:59: aber ich hab gespürt da ist das große Ganze da.

00:06:03: Es gab in Indien davor auch schon ganz intensive Einschneiden der Erlebnisse für mich, aber dieser sechzehnte Juni hat mich sehr geprägt und ich feiere jedes Jahr ganz allein für mich in Dankbarkeit.

00:06:18: Und heuer war es wahrscheinlich sogar so dass sich obwohl sich im Außen da jetzt nichts verändert hat an diesen Dingen die materialisiert sind also von Menschen Materie oder ja wie auch immer.

00:06:40: Das geht gar nicht, aber eine immense Dankbarkeit für den Weg.

00:06:48: Für das was war für jede einzelne Erfahrung und es war bei Gott anspruchsvoll mit viel Leid verbunden Und wir reden uns jetzt des Leids nicht schön und das geht's nicht sondern ich habe wirklich gespürt in jeder Zelle dankbar zu sein für dieses Sein, für dieses Leben.

00:07:12: Für das Annämern von dem was da ist.

00:07:15: und das heißt nicht dass jeder Tag jetzt in der rosaroten Bubble ist.

00:07:19: Das geht um das geht es nichts sondern es geht um die Annahme vom eigenen Weg.

00:07:25: und damit sind wir eigentlich schon mittendrin In der Dankbarkeit weil Dankbarkeit hat natürlich schon auch was mit positiven Denken zu tun.

00:07:39: Also sich tunen, eintunen auf das, was gut ist.

00:07:43: Das kennen wir alle.

00:07:44: jeden Tag Dankbarkeitsbuch spüren oder schreiben und reinspüren, wofür bin ich dankbar?

00:07:51: Das macht Sinn!

00:07:52: Natürlich macht es Sinn, sich immer wieder auszurichten darauf.

00:07:58: Aber eigentlich – und das meine ich mit Ehrlichkeit der Dankbarkeit gegenüber Wann die Dankbarkeit wirklich ehrlich wird ist, wenn es eine Art und Weise wird dem Leben zu begegnen.

00:08:15: Und Leben ist eben ein Wellenreiten.

00:08:22: also weil wir haben hier einfach einen Lebensrucksack mit und das sind eben unsere Schwingungen in irgendeiner Form drinnen Das dürfen wir halt händeln und diese Erfahrungen dürfen sich ausbreiten, aber sie dienen halt einfach wirklich um zu wachsen.

00:08:42: Aber wisst ich will das jetzt auch nicht wieder so in diese goldene Kugel hineingeben?

00:08:47: Wenn wir grad drinnen sind und nicht wissen wie oder was dann ist es sowieso schwierig irgendwie überhaupt annähernd eine Dankbarkeit zu kommen.

00:08:59: Aber was immer geht gewiss sein, dass jede Welle des Lebens kommt und auch wieder geht.

00:09:05: Ich glaube das ist etwas ganz wichtiges in diesen Prozessen.

00:09:09: Vielleicht bist du gerade in so einem Prozess.

00:09:12: Meistens wenn man im Prozess ist dann mag man sich auch gar nicht anhören, dass einem anderen gutgeht oder kann sein weil man selber das Gefühl hat ja es geht einem dann schlechter.

00:09:24: aber vielleicht kannst du mit dem mittlerweile auch schon umgehen, dass du dann weißt Es kommt auch wieder eine andere Welle.

00:09:34: Was ich auch so schön finde ist, David Steindl Rassack Dankbarkeit ist nicht die Reaktion auf das Gute sondern ein Weg, das Leben zu empfangen und wahrscheinlich ist es die höchste Kunst im Leben dass wir ja in ganz der Annahme sind Und auch das geht nicht immer.

00:10:08: Also was sich ändert, wenn wir nicht darauf warten dass alles gut wird sondern einfach das Leben so empfangen wie es gerade ist weil ich glaube das ist auch ein Thema dass wir auf das gute hinarbeiten ja also beispielsweise auf den Erfolg im Business.

00:10:42: Wir arbeiten dorthin und Wenn wir eine gewisse, wie es dieses Manni meint.

00:10:47: Ja wenn gewisse Zahlen dort sind dann bin ich dankbar so super und dann bin Ich ja am weg nicht dankbar weil ich ja dann eigentlich nur auf etwas hinsteuere.

00:10:57: aber Es geht einfach darum dass wir ja schon am Weg selbst diese Dankbarkeit empfinden.

00:11:04: oder ich nehme jetzt immer ich brauche ein praktisches Beispiel dieses Ich bin jetzt gerade dabei meine wohnung ein bisschen zu herzurichten.

00:11:13: Das ist ein super Chaos, überall Kisten, es ist überall der feine Staub und so weiter.

00:11:20: Und ich könnte jetzt – und das war die Christine früher vor vor zwanzig Jahren total in die Verzweiflung gehen weil ich wahrscheinlich einige Wochen brauchen werde bis ich das wieder im Schuss habe.

00:11:33: Ich hab viel Peteranteile, ich hab's gern sauber geordnet aber das Leben hat bei mir eine ziemliche Dynamik Und es gibt nicht so viel Zeitraum, wo ich in den Sortier- oder Putzmodus gehen kann.

00:11:52: Und jetzt könnte man sagen naja da kannst du einteilen und so.

00:11:56: Na ja das ist wieder so eine Sache!

00:11:58: Ich kann's mir schon einteiln aber... Da kann ich jetzt das vedische Horoscope oder die mein vedisches Chart reinnehmen.

00:12:12: gefordert.

00:12:13: Das Leben bringt mir sehr viel Kraft und das Leben bringt mich viel Erfahrungen, um da auch meine Kraft so ein bisschen auszuagieren.

00:12:25: Also fühlt sich es ein bissel an.

00:12:31: Wenn ich jetzt nur dankbar bin wenn das Gute des Ergebnisses da ist dann ist ja die Zeit eigentlich eine negative Zeit.

00:12:40: Und das geht eben darum, dass man sich jetzt schon in dieses Gefühl der Annahme geht ist gerade so wie es ist und eigentlich ist es gut.

00:12:49: Und wisst ihr was das Spannende ist?

00:12:50: Wenn du dann da hineingehst diese Annehmern, dass das jetzt gerade gut ist kommt plötzlich Hilfestellung!

00:12:57: Ich kriege so viel Hilfe grad von Menschen wo ich mir denke ja also ich brauche keine Ahnung.

00:13:03: dann irgendwie, wenn man zum Putzen oder irgendetwas wie auch immer und plötzlich popt irgendwas auf.

00:13:11: Und das haben wir dann... Wenn wir eben nicht in diesen Widerstand gehen sondern in die Annahme, dann fließt.

00:13:20: Meines Hängt auch sicher damit zusammen.

00:13:22: jetzt muss ich schonzeln dass wir die Woche im Soßeinsitzen Und dann ist meine eigene Atempraxis viel stärker noch und natürlich die Praxis auch in der Gruppe.

00:13:34: Wenn wir mit Atmung arbeiten, können wir davon ausgehen dass viel mehr Fluss in unserem Leben spürbar ist.

00:13:42: Deshalb ist ja auch zum Beispiel Holotropesatmen auch gerade wenn wir in eine Stagnation gehen oder uns befinden immens gut um weiter zu fließen also auch unterstützend bei depressiven Verhalten.

00:13:56: Wunder wunderbar.

00:13:59: Was ich mag ist, was ich sehr mag ist David Steindl-Rast hat beschrieben es gibt so drei Schritte im Alltag die wir immer wieder machen können um uns auszurichten und er nennt das Stop Look Go.

00:14:15: also vielleicht kennst du's dass du dich oft im Alltag so verzettelst?

00:14:21: Und wir spüren dann vielleicht auch nichts.

00:14:25: Wir gehen aus der Körperwahrnehmung raus Und uns immer wieder untertags zurückholen, einen Stopp machen.

00:14:33: Ein Reinspüren ein Hinspüren den Momentgrad spüren und dann auch zu schauen was ist gerade da?

00:14:44: Was zeigt sich jetzt gerade da und wo spielt das Leben grad?

00:14:49: für mich?

00:14:51: Das geht überall!

00:14:53: Es gibt zwischen den Zeilen so viel Momente, wo das Leben ganz für uns alleine spielt.

00:15:00: Und damit meine ich, was so positive Momente sind.

00:15:03: Wie ich vorher gesagt habe plötzlich kommt irgendwas und du denkst wow!

00:15:13: Vielleicht magst du dir das immer wieder auch?

00:15:14: Ich finde es irgendwie ganz easy Stop Look Go also kurz anhalten schauen was gerade da ist und dann fließen lassen.

00:15:22: Ich find das irgendwie simpel und gut Was mir auch immer hilft und auch in dieser Zeit geholfen hat, wo ich einfach gar nichts mehr ging zu spüren was mich dennoch trägt.

00:15:42: Und das kann auch vielfältig sein.

00:15:45: also dass es ein Ort ist, einen Raum und ich habe gelernt und das schätze ich gerade sehr Gottes Haus ist überall.

00:16:00: Also ich bin vor zehn Jahren ja aus einem wunderschönen Teil Deutschlands, das war ein großes Areal wo wir da gelebt haben wieder zurück in die Stadt nach Wien und da habe ich viel gehardert auch damit und dann war ich so fertig mit allem der Welt dass sich einfach nur froh war über einen Raum in dem ich sein durfte und wo ich die Tür zu machen konnte, wo ich heilen durfte.

00:16:37: In diesem Fall war es die Wohnung.

00:16:43: Die ist jetzt nicht ganz im Grünen, sie ist zwar am Stadtrand aber sind da jetzt nicht so viele Bäume, es ist noch Arbeitergegend in Wien, wo früher auch viele Fabriken waren und dann auch Häuser dementsprechend, wo die Arbeiter gewohnt haben.

00:17:00: Und dann war so in den siebziger Jahren der Zuzug von den Gastarbeitern und dann sind die dann in diese Häuser rein und dann waren die sehr runtergekommen worden, wenig renoviert also sehr multikultige Gegende.

00:17:18: Dann kam aber sowas wie ... ein gutes Gefühl für diesen Raum auf oder für diese Räumlichkeiten ist ja schon eine größere Wohnung.

00:17:29: Und heute kann ich einfach viel mehr Räume wertschätzen und das ist mir auch irgendwie wichtig, so am Weg zu sagen.

00:17:46: Ja, ich kann sagen dass mich meine Räime tragen nicht nur aber auch und ich bin davon überzeugt, dass du auch sowas hast was dich so immens trägt.

00:17:57: Und gar nichts ist so selbstverständlich.

00:18:02: und wenn wir mit diesem Staunen auch durch die Welt gehen dann verändern sich auch die Dinge also einfach.

00:18:08: ja das der Tag da ist Dass ich lebendig bin, dass ich Erfahrungen machen darf Auch wenn es immens anstrengend ist Ich weiß auch wie es sich anfühlt fühlt, dass man eigentlich nicht mehr da sein möchte.

00:18:24: Das gibt es auch.

00:18:27: Man braucht einfach Unterstützung, wenn dieses Gefühl da ist, nicht mehr dasein zu wollen.

00:18:35: und ja, dieses Staunen über das kleine was eigentlich ganz groß ist.

00:18:45: Es ist sowieso ein Wunder!

00:18:48: Und das können wir trainieren.

00:18:50: Das kommt an dem Anfang fast komisch vor Wenn wir einen Tag hernehmen und alles, was so auf uns zukommt.

00:18:56: Als ein Wundersehen.

00:18:58: Wow der Kaffee!

00:19:00: Also ich trinke jetzt kein Kaffees, aber... Ich sag's so.

00:19:04: Wow da Frühstücksbrei!

00:19:06: Super!

00:19:09: Jetzt ein Telefonat mit irgendjemandem, der mir wichtig ist.

00:19:12: Wow!

00:19:15: Was für ein Wundern!

00:19:17: Und das kann man trainieren.

00:19:18: und das kann auch trainieren wenn es gerade sehr aussichtslos scheint, dass man ein Stückchen von dem mitnehmen kann.

00:19:27: Und ja ich glaube auch das ist wichtig zu sehen, dass große Geschenke auch im umvollkommenen liegen eben nicht Perfekten und das konnte ich früher überhaupt nicht und das hat mich dann in einen so einen starken Leistungsdrang hineingebracht gibt es schon noch diesen Perfektionismus in mir.

00:19:52: Das ist mein Peter, meine starke Ausrichtung auch immer alles gleich haben zu wollen.

00:19:59: Es muss gleich perfekt sein und ich glaube da kann man wieder sagen stopp und einmal hinschauen dass das einfach ja im Moment schon perfekt im Unperfekten ist und das bringt so viel Ruhe auch rein.

00:20:16: Ja und auch im Endeffekt dann auch so ein Gefühl, dass ja danke das es so gerade ist.

00:20:27: Das wahrscheinlich die tiefste Form, dass man auch im schwierigsten noch immer in einer aufgerichteten Schwingung bleibt weil die Dankbarkeit schließt der Schwierige nicht aus.

00:20:48: Es ist nicht so, dass wir sagen, danke Leid!

00:20:51: Dass du jetzt da bist.

00:20:52: Du bist so super.

00:20:54: Das meine ich nicht.

00:20:55: Es geht ja jetzt nicht um schön reden aber wenn die Welle kommt das wird einfach mal so sein lassen und nicht gleich ins Drama gehen.

00:21:09: es geht wirklich um diese Annahme und da fällt mir auch der Frankel immer wieder ein weil ich ja und dann sage ich wieder mein Peter schon sehr rasch reagiere, also und damit auch schon viele unangenehme Situationen erzeugt habe.

00:21:32: Also wenn mir jemand was sagt und ich gehe in rasch dann eine schnelle Reaktion.

00:21:39: Und das ist ja auch im eigenen System so Ja du spürst etwas und gehst sofort in das Drama und Frankel beschreibt es so dass zwischen Reiz und Reaktionen ein Raum liegt.

00:21:51: Das ist ein Raum und den können wir gestalten.

00:21:55: Und das ist so ein bisschen unsere Freiheit, und ich glaube wenn wir da uns auch mehr üben in diesem Raum hinschauen, Freiheit spüren und dann erst in die Reaktion gehen, dann verändert sich etwas auf einer wunderbaren Ebene.

00:22:16: mit Sicherheit ist Dankbarkeit kein Gefühl, dass jetzt so permanent da ist.

00:22:22: Überhaupt im Alltag!

00:22:27: Also das Permanent ganz präsent ist.

00:22:31: und ich finde am meisten kann man Dankbarkeitsspüren wenn man irgendwie ein unangenehmes Erlebnis hat und das löst sich auf.

00:22:41: Das ist diese klassische Dankbarkeiten die wir kennen.

00:22:45: Gott sei Dank, so sagen wir dann.

00:22:48: was wir fühlen und dieses Gefühl bleibt nicht permanent aufrecht.

00:22:55: Aber ich für mich glaube, dass es eine Form von Praxis ist.

00:23:00: Dankbarkeit ist eine Form vom Praxis, von Üben sich auszurichten.

00:23:07: Und sie ist auch eine Entscheidung das Leben immer wieder neu wahrzunehmen ja?

00:23:18: Auch – und ich glaube, das ist wichtig wenn man so sein Buch der Geschichte aufmacht, zurückzuschauen und zu sehen dass viele Herausforderungen und viel viel Anspruchsvolles vielleicht heute aus der heutigen Wahrnehmung als ein Geschenk eigentlich ist wofür man dankbar sein kann.

00:23:50: Und das ist vielleicht das wo ich am meisten stolz in meinem Leben empfinde, wenn ich auf mein Leben schaue.

00:23:58: Dass ich da eine sehr Ausnahmesituation hatte, viel Materielles verloren alles was ich damals sehr geliebt habe verloren so ein Bruch wurde betrogen hintergangen.

00:24:17: also was man so versteht und dieser gebräuchlichen Setting dass ich heute sagen kann, das war eigentlich das Beste, was in meinem Leben passiert ist.

00:24:34: Also jetzt auch da wieder nicht falsch zu verstehen.

00:24:37: Leid ist nicht super!

00:24:39: Aber ich wäre sonst nicht aufgewacht?

00:24:42: Ich wär sonst nicht in die Bötte gekommen und ich wär sonst noch nicht weitergegangen?

00:24:45: Ich hätte sonst nicht meinen Weg gewählt – meinen Warenweg.

00:24:49: Ich hätt'nicht diesen Neugeburt gewagt.

00:24:53: Und dafür hat's das Durchrütteln gebraucht.

00:24:55: Und ja, was speichst du mir in der nächsten Inkarnation?

00:25:02: Ich hab's jetzt schon erledigt.

00:25:07: Ja aber es ist trotzdem so ein... Wenn ich jetzt so hinspüre bei mir, ist das auch ganz achtsam, gehe ich mit dem noch um, wo der schon zehn Jahre her ist, aber ganz sanft damit sein!

00:25:20: Das war viel Wunden da, es ist geheil, da sind Narben da.

00:25:26: Trotzdem darf man da weich und sanfter mit weiterhin umgehen.

00:25:30: Und nicht alles ist ein Geschenk, aber in vielem kann einfach ein Gesenk verborgen sein oder sich als Gesenk zeigen.

00:25:42: Ich glaube das ist auch vielleicht ganz wichtig so.

00:25:58: Es geht ja glaub ich auch nicht so darum ein dankbares Leben zu führen, weil alles hier so gut ist.

00:26:05: Ja?

00:26:05: Weil das Leben ist eben nicht... Ich werte jetzt ja aber es eben nicht so.

00:26:11: Licht und Liebe, Gut und Seelig.

00:26:13: Es sind die Wellen!

00:26:16: Aber alles wird gut am Ende, weil wir lernen in Dankbarkeit zu leben.

00:26:24: Das berührt mich gerade sehr.

00:26:32: Und ich glaube an der Stelle ist auch Alles gesagt, was da jetzt für mich so hoch kommt in dieser Woche.

00:26:39: Sitzen ihm so sein sehr stark!

00:26:41: Wir haben morgen die letzte Session und das nächste Sitzen im Soßein gibt es im September wird diesmal am Abend sein.

00:26:49: Ja... Und ich möchte mit Bruder David Steindl Rast abschließen weil eigentlich diese Worte mich schon längere Zeit begleiten und ich seh mir immer wieder auch herhole Ich finde, da steckt auch so viel drinnen.

00:27:07: Nicht die Glücklichen sind dankbar – es sind die Dankbaren, die glücklich sind!

00:27:12: Und mit diesen Worten verabschiede ich mich heute und freue mich, dich bald vielleicht in meiner Praxis zu sehen online oder bei irgendeiner Session von mir.

00:27:25: Ich schicke dir alles Liebe vom Herzen, bin gern da wenn du Begleitung brauchst.

00:27:29: Eva da, deine Christine...

Über diesen Podcast

Hallo, ich bin Christine und ich habe mir vorgenommen, die Essenz "hörbar" zu machen. In dir schlummert ein großer Schatz, deine Essenz. Wer und was bist du "wirklich"? Entdecke deine Essenz und lebe sie.

von und mit Christine Weigl

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