Pause machen.
Eigentlich simpel. Und doch fällt es vielen von uns schwer – wirklich in die Pause zu gehen, ohne innerlich weiter zu rennen.
Warum? Weil da oft sofort dieses Gefühl aufkommt:
„Ich müsste doch …“
„Ich kann doch jetzt nicht einfach …“
„Ich darf mir das nicht erlauben.“
Was steckt dahinter?
Tiefe, alte „Überzeugungen“. Nicht bewusst – aber spürbar.
Sätze wie:
👉 „Ich bin nur wertvoll, wenn ich etwas leiste.“
👉 „Stillstand ist Rückschritt.“
👉 „Wer sich ausruht, verliert.“
Doch das ist ein Trugschluss – und kann uns auf Dauer erschöpfen.
Denn wer dauerhaft über die eigenen Grenzen geht, verliert irgendwann den Kontakt zu sich selbst - die Verbindung zur Essenz.
Pause ist ein göttliches Prinzip. Und heilig.
Denn nur, wenn wir zur Ruhe kommen, können wir uns wieder rückverbinden – mit uns selbst, mit dem, was größer ist als wir, und mit dem, was uns wirklich ruft.
Nur in der Stille spüren wir wieder die "Frequenz unseres Dharmas" – unsere innere Aufgabe, unseren Platz in diesem Leben.
Pausen. Sie sind notwendig.
Nicht nur unser Körpersystem – sondern für unsere Ausrichtung, unseren Weg.
Diesen Spruch von Mozart mag ich und ich gehe voll in Resonanz:
„Die Pause zwischen den Noten ist genauso wichtig wie die Note selbst.“
Wir leben in einer Zeit, die ständig auf „Tun“ ausgerichtet ist.
Aber du bist nicht hier, um dich kaputt zu leisten.
Du bist hier, um zu leben – iin deiner Melodie, in deinem Rhythmus, den nur du kennst.
Und ja: Es braucht Mut, sich rauszunehmen.
Es braucht Vertrauen, dass die Welt nicht untergeht, wenn du mal einen Tag einfach nur atmest, liegst, nichts „leistest“.
Aber genau da beginnt echte Verbindung. Zu dir. Und zu dem, was dich trägt.
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Einladung an dich bis zur nächsten Folge
Erlaube dir die Pause.
Groß oder klein.
Für fünf Minuten oder einen Tag.
Erlaube dir diese Freiheit – ganz bewusst.
Erforsche, wie sie sich für dich anfühlen.
Und entdecke vielleicht ganz neu deinen eigenen Rhythmus –
deine innere Melodie.
Viel Liebe zu dir
Effata
Christine